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… genieße doch lieber das Leben!

“Wieso willst Du abnehmen… genieße doch lieber das Leben!”

Bei genauerer Betrachtung ist diese Aussage totaler Müll.

Stell Dir mal folgende Fragen:

  1. Wieso solltest Du das Leben mehr genießen können, indem Du mehr Genussmittel (Alkohol, Essen mit übertrieben schlechtem Nährwert-Kalorien-Verhältnis, aber auch Medien (Internet, Fernsehen, Video Games)) konsumierst?
  2. Bedeutet Verzicht gleichzeitig weniger Lebensfreude?
  3. Kann man das Leben mit Traumfigur auch — oder vielleicht sogar noch mehr — genießen?
  4. Macht es Dich glücklicher, anstelle von Sporttreiben die Zeit lieber auf dem Sofa zu verbringen?

Ich habe an mir folgendes beobachtet:

  1. Verzichte ich auf etwas, so kann ich es besser genießen, wenn ich es mir ab und zu gönne.
  2. Konsumiere ich viel von einem Genussmittel, werde ich nicht satt, sondern will immer noch mehr. Meine Fähigkeit zu genießen nimmt immer mehr ab. Genussmittel-Inflation 😉

Praktiziere ich gemäßigten Verzicht, genieße ich nicht nur mehr, ich halte und fine-tune nebenbei gratis meine Traumfigur 😉


Wie stehst Du zu dem scheinbaren Widerspruch Genießen vs Verzichten? Schreib einen Kommentar!

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Realität ist unwichtig

  • Werde ich diese mündliche Prüfung souverän meistern?
  • Hält mich mein Date für attraktiv?
  • Werde ich einen guten Eindruck im Bewerbungsgespräch machen?

Es ist völlig egal, was die Realität ist. Es ist wichtig, an Dinge zu glauben, welche Dir die meisten positiven Effekte verschaffen — und — an die Du wirklich glauben kannst! Du bekommst keinen Orden dafür, dass Du an die vermeintliche Realität glaubt.

An Gott glauben ist enorm mächtig. Wenn Du wirklich glaubst! Wenn Du allerdings davon Überzeugt ist, dass es Gott nicht geben kann, hilft oberflächliches Vortäuschen von Glaube auch nichts. Dich selbst als die schlaueste, witzigste, am besten aussehende Person auf dieser Erde zu sehen (ohne Dir etwas darauf einzubilden!), kann in vielen Situation auch sehr hilfreich sein… sofern Du selbst davon überzeugt bist.

Deine Realität zählt

Überzeugung und Glaube kannst Du trainieren. Beispiel positives Denken: Wenn Du erstmal bewusst versuchst, an jeder Situation etwas Positives zu sehen, wirst Du nach einiger Zeit folgendes sehen:

  1. Jede Situation hat tatsächlich etwas Gutes
  2. Das Positive-Suchen verselbstständigt sich und Du erkennst die positiven Seiten ohne aktiv danach suchen zu müssen

Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Punkt 2 und “echtem” Optimismus. Denk mal drüber nach!

Du bist genug

Du hast bereits alles, was Du brauchst. Vertraue darauf, dass Du jede Situation meistern kannst. Denn in Wirklichkeit bist Du genug und kannst jede Situation meistern. Erinnere Dich, welche Schwierigkeiten Du bereits in Deinem Leben gemeistert hast. Und wie viel Angst und Sorgen Du vor so vielen Dingen gehabt hast, die sich im Nachhinein als total einfach erwiesen haben.

Offensichtlich hast Du alles gemeistert, sonst könntest Du diese Zeilen hier gar nicht lesen. Du hast scheinbar immer und jedes Problem bewältigt, vielleicht nicht immer mit dem geplanten Ergebnis. Aber Du bist hier, hast Strom, Internet, immer genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf.

Da Du bisher über jede Situation triumphiert hast, gibt es Grund genug, das auch für die Zukunft anzunehmen! Ja; Du wirst manchmal Zweifel haben, Angst spüren, Dich tierisch aufregen und Schmerz fühlen — aber Du es immer geschafft und wirst es auch jetzt schaffen. Auch weil Du automatisch in jeder Situation das Beste geben wirst, das Dir zu Verfügung steht!


Ich weiß, das klingt alles sehr esoterisch. Aber denk mal drüber nach. Ich habe recht. ;P

Plateaus, Overtraining, Overreaching, Deload

Ein Plateau kann durch zu hohen Workload entstehen (zu viel Volumen, Intensität, Frequenz pro Zeit, bei zu wenig Erholung), also wenn man in den Bereich von Overreaching (oder schon Overtraining) gerät. Ich will aber weder das Phänomen noch die Behandlung/Vermeidung technisch erklären.

Aber ich möchte ein paar Analogien zu Plateaus, Deload und Erholung mit Euch teilen, die das Konzept versinnbildlichen sollen.

Die Burg erobern

Plateau durchbrechen: Das Tor einer Burg steht sinnbildlich für das Plateau. Das Tor zu durchbrechen, entspricht dem Durchbrechen des Plateaus. Der Workload (nach meiner Definition, siehe oben), ist der Rammbock und dessen Impuls (also Masse x Geschwindigkeit). Für den maximalen Effekt am Tor muss der Rammbock also entsprechend beschleunigt werden. D.h. nach einem Angriff muss man etwas Anlauf nehmen, um erst einmal wieder genug Strecke zu haben, auf welcher man die Ramme beschleunigen kann. Einen halben Schritt zurück zu machen, reicht nicht. Es müssen manchmal schon zwei, drei Schritte sein. Die Schritte sind die Erholung: Man muss kurz pausieren — vermeintlich Rückschritte machen, um erneut mit voller Kraft das Ziel erreichen zu können.

Einen Boxenstopp auf der Rennstrecke einlegen

Deload: Nachdem man seinen Lamborghini (Stichwort Prinz Pi: “Mein Körper ist ein Lamborghini, heute heißt es Test-Drive.”) ordentlich auf der Rennstrecke bis ans Limit getreten hat, muss man mal in die Box fahren, auftanken, Reifen wechseln, oder mal eine längere Pause machen und den Motor abkühlen lassen.

Während ein Rennmotor so hoch gezüchtet ist, dass er nur das eine Rennen überleben muss, müssen wir unseren Körper etwas mehr pflegen. Denn wie wir alle Wissen, ist der Weg zu Fitness und zum Traumkörper ein Marathon, kein Sprint.

Von der Spur abkommen

Erste Anzeichen von Overreaching richtig deuten: Man war zu lange zu schnell auf der Autobahn unterwegs. Der Wagen kommt von der Spur ab. Man hört schon das Geräusch der Reifen auf der Fahrbahnmarkierung, droht die Kontrolle zu verlieren.

Jetzt ist es wichtig, das Auto wieder sicher auf Kurs zu bringen. Erstmal vom Gas gehen und gegen lenken. Auf keinen Fall will man die Leitplanke berühren und dadurch möglicherweise komplett die Kontrolle verlieren, ins Schleudern geraten, Schaden nehmen und sein Reiseziel mit erheblicher Verspätung erreichen.

Sich vom Overtraining zu erholen kann unter Umständen Wochen bis Monate dauern. Rechtzeitig vom Gas gehen, einen Deload machen, für mehr Erholung zu sorgen kann also extrem nützlich sein, und hilft einem, sein Ziel früher zu erreichen. Die Kunst besteht darin, die anfänglichen Symptome vom Overreaching zu erkennen.


Habt Ihr schon mal Overreaching/Overtraining erlebt? Wie sehen Eure ersten Signale aus, dass Ihr kurz vor oder schon jenseits der Überschreitung Eurer Leistungsgrenze steht?

Bücher vs Blogs

Ich selber lese gerne Blogs und gucke Youtube Channels zu Themen, die mich interessieren. Je nach Autor ist das unterhaltsam und informativ. Aber um wirklich Wissen zu erlangen, kommt man ums Bücherlesen nicht drum herum. Wenn man wirklich erfolgreich sein will, muss man — meiner Meinung nach — zumindest die theoretischen Grundlagen wirklich verstanden haben.

Auf der anderen Seite ist massive praktische Erfahrung genau so wichtig. Ohne die Praxis ist theoretisches Wissen wertlos. Ich möchte behaupten, ohne Erfahrung versteht man viel von der Theorie auch überhaupt nicht. Zumindest nicht im Kern oder in der Tiefe, wie es mit Erfahrung möglich wäre. Aber das ist ein anderes Thema.

Bücher

  • Pro
    • Solide aufgebautes Wissen von Grundlagen
    • Schritt für Schritt aufgebaut
    • vermitteln das Big Picture des Themas
    • vermitteln Wissen in Breite und Tiefe
    • wahrscheinlich höhere Qualität, da sie durch den ganze Verlege-Prozess müssen
    • trainieren den eigenen Bullshit-Detektor in diesem Themenbereich
  • Con
    • teuer
    • zeitintensiv zu lesen
    • manchmal recht mühselig zu lesen

(Video-)Blogs

  • Pro
    • unterhaltsam
    • einfach zu konsumieren
    • schnell zu finden, wenn einen ein kleiner Bereich interessiert (Z.B. High Bar Squat vs Low Bar Squat)
  • Con
    • bieten nur punktuelles Wissen, das Big Picture fehlt meistens
    • geben oft einfach nur die Meinung des Autors wider
    • aufgrund des Formats kann auf Details nicht wirklich eingegangen werden

Fazit

Lest mindestens ein gutes Buch für das jeweilige Thema!

Wohlfühlgewicht

Verwechsele nicht Dein Wohlfühlgewicht mit Deinem Gewohnheitsgewicht.

Veränderung fühlt sich immer erst komisch an. Aber nur weil Du ein bestimmtes Gewicht gewohnt bist, bedeutet das nicht, dass das auch Dein optimales Wohlfühlgewicht ist.

Da Du Dein Gewicht prinzipiell frei wählen kannst (siehe auch hier), darfst Du mit Deinem Gewicht herum probieren. Vielleicht wirst Du dafür etwas arbeiten dürfen, in Form von Sport oder Ernährung. Entweder Du findest dabei Dein echtes Wohlfühlgewicht, oder Du erkennst, dass Du die ganze Zeit über recht hattest. In jedem Fall lernst Du etwas über Dich selbst. 🙂

Dürfen und Können

Ein paar Grundlegende Fakten, die man verinnerlichen sollte:

  • Jeder Mensch darf so viel (oder wenig) Körperfett mit sich herum tragen, wie er will.
  • Jeder Mensch kann so viel (oder wenig) Körperfett mit sich herum tragen, wie er will.

Jeder Mensch hat die volle Kontrolle und Verantwortung für seine Figur. Das Wunschgewicht ist frei wählbar (1). Das ist wissenschaftliche Tatsache. Jeder darf natürlich vollkommen frei entscheiden, was er mit dieser Macht tut.


(1) Es gibt selbstverständlich doch natürliche Grenzen: z.B. kommen Frauen nicht tiefer als 10-13% KFA, Männer nicht tiefer als 2-5%. Diese Prozentbereiche stellen die essentiellen Fettspeicher da.

Literatur

Der Stapel auf meinem Nachttisch (zusätzlich zur Bibel ;))

(Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig zum jetzigen Zeitpunkt; Ich ergänze sie von Zeit zu Zeit; Die Bilder sind Amazon Affiliate Links)

    • Der Alpha Code: Damit begann meine Fitnessreise. Das Buch transformierte mich in den Körper eines Fitnessmodels. Gutes Buch für ambitionierte Einsteiger mit sportlicher Vorerfahrung (Liegestütze und ein paar Klimmzüge sollte man beherrschen).
    • Ernährungsstrategien: Umfangreiche und tiefgreifende Übersicht über zu allen Themen bzgl Ernährung mit Sportlern als Zielgruppe. Der Autor behandelt vorurteilsfrei verschiedene Ernährungsformen und zieht tonnenweise wissenschaftliche Studien heran, die er vorher auf Herz und Nieren prüft (z.B. hinsichtlich Versuchsaufbau, Probanden, Stichprobengröße, etc.). Ich kennen kein Buch, das tiefer in die Materie geht. Danach sieht man klar in der Matrix 🙂 Es ließt sich allerdings etwas trocken und ist kein Einsteigerbuch, sondern für diejenigen, die es wirklich genau wissen wollen.
    • Pure Motivation für den Fettabbau. Excellent recherchiert, super zu lesen, das Buch hat das Leben unzähliger Menschen zum positiven verändert.
    • Effektive praktische Anleitung, um die kleinen Wehwehchen zu beheben, die man als ambitionierter Sportler erfährt (Muskelverspannungen/-verhärtungen, Beweglichkeit). Das Buch hat mir so manchen Besuch beim Physio oder ähnliches erspart.
    • Unentbehrlich um das Langhanteltraining zu lernen.
  • https://stronglifts.com/exercises/
    • Beste online Resource für Langhanteltraining
  • https://www.marathonfitness.de/blog/
    • Bester Deutscher Fitnessblog
  • https://www.youtube.com/channel/UC68TLK0mAEzUyHx5x5k-S1Q
    • Jeff Nippards YouTube Channel, großartig! Unbeding anschauen!
  • https://www.youtube.com/channel/UCaHx0T1LWrVKWF1XfWWLSuw
    • Omar Isufs YouTube Channel, ebenfalls ganz große Klasse!

Warum erzählt jeder etwas anderes? Wie komme ich an fundiertes Wissen?

Angenommen, man möchte an gesichertes Wissen zu einem beliebigen Thema kommen.

Es ist wenig sinnvoll, sich in einem Forum von der uninformierten Masse Tipps für irgendwas geben zu lassen, gerade bei etwas so komplexem wie Ernährung oder Gesundheit. Diese Themen sind nicht nur sehr vielschichtig, sie haben auch eine gewisse Wichtigkeit. Das gefährlichste ist aber, dass viele Leute ihre Auffassung schon fast religiös vertreten, wodurch sinnvolle Ernährungsstrategien als schlecht abgestempelt werden. Das tun dann Vertreter aller Lager, und schon kann der Laie nicht mehr erkennen, was stimmt und was nicht.

Die beste Strategie (für ein beliebiges Projekt) ist meiner Meinung nach folgende:

  • Sich einen Blog zum Thema suchen
  • Ein paar Beiträge lesen und überprüfen, ob der Autor halbwegs reflektiert und mit Sachverstand das Thema bearbeitet
  • Prüfen, ob der Autor das verkörpert, was ich erreichen will
  • Wenn alles passt, die Literatur Empfehlungen des Autors anschauen, Bücher kaufen und lesen.

Auf diese Weise kommt man mit relativ wenig Aufwand und mit großer Wahrscheinlichkeit an fundiertes gesichertes Wissen zum jeweiligen Thema.

Theorie und Praxis

Gerade habe ich auf Fettlogik Überwinden (1A Blog by the way) einen Beitrag gelesen, in dssen Kommentaren über Wissenschaft und Statistik diskutiert wurde.

Wissenschaftlich Erkenntnis sind natürlich die Grundlage jeder ernsthaften Unternehmung z.B. in Sport oder auch in der Ernährung. Allerdings muss einem klar sein, dass eine auf Statistik beruhende Aussage erst einmal nur verallgemeinert zutrifft (sofern sie denn richtig war). Ich behaupte: jeder Datensatz einer Studie hat Ausreißer (wurde das mal wissenschaftlich untersucht? :D). Z.B. durch Messfehler, nicht berücksichtigte/nicht kontrollierbare Einflussgrößen oder: alles wurde richtig durchgeführt, nur das gemessene Datum passt tatsächlich nicht zu den anderen Daten.

Möchte man nun eine verallgemeinerte Aussage auf in die Praxis umsetzen, ist es entscheidend herauszufinden, an welcher Stelle einer gemessenen Werteverteilung man selber einzuordnen ist.

normalverteilung

Verbraucht der Durchschnitts-Deutsche 2xxx kcal am Tag bedeutet das offensichtlich nicht, dass Du genau so viel verbrauchst. Das Individuum ist also immer das wichtigste in der Praxis.

Sinnvoll ist es, wissenschaftliche Schlussfolgerungen als groben Startpunkt zu wählen, und dann durch eigenes Beobachten (Stichwort Achtsamkeit) und anpassen der Parameter seinen Sweet Spot zu finden: Der Punkt, der für einen selbst den den besten Kompromiss zwischen Aufwand und Ertrag darstellt.

Du bist das Maß aller Dinge! Nicht die große statistische Masse.

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