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Tipps für DICH persönlich

Scheinbar bin ich anders, als die große Masse an Fitness Enthusiasten. Zumindest lese ich oft Ratschläge, bei dem ich denke: “Eigentlich muss ich genau das Gegenteil tun”.

Ich denke, die meisten “Fitness Experten” denken zu eindimensional und stecken alle Menschen in die gleiche Schublade.

Die verschiedenen Bereiche beim Thema Fitness (und wie immer eigentlich überall im Leben) werden von jedem Athleten unterschiedlich stark berücksichtigt. Betrachten wir beispielshalber mal die Eigenschaft Trainings Motivation. Dazu schauen wir uns folgendes Bild an:


Am ganz linken Ende der Achse ist faul. Am rechten Ende ist es ambitioniert. Zwischen den extremen befindet sich der Sweet Spot, also das gesunde Mittelmaß ist, der goldene Mittelweg, der langfristig die größten Erfolge sichert (mehr zum Sweet Spot in einem anderen Post).

Während Faulheit ganz offensichtlich den Trainingserfolg ausbremst, ist es nicht immer sofort klar, warum auch über-ambitioniert-sein schädlich ist. Wenn man zu viel in zu kurzer Zeit will, läuft man Gefahr, früher oder später einen Burnout zu bekommen, ins Übertraining abzurutschen oder man verliert einfach eventuell die Lust. Irgendwann sammelt man durch zu intensives, zu voluminöses oder durch eine zu hohe Trainingsfrequenz über die Zeit zu viel Trainingsstress, den man nicht mehr ausgleichen kann. Andere Lifestyle Faktoren, wie zum Beispiel Diät, Alkoholkonsum, Schlaf tragen natürlich ebenso dazu bei. Jeder Mensch kann unterschiedlich viel Stress ertragen und abbauen. Also hat jeder Mensch seinen persönlichen Sweet Spot. D.h. er tut genügend, um Wachstumsreize zu setzen, erzeugt aber gleichzeitig nicht mehr Stress, als er abbauen kann.

Weiterhin steht jeder Mensch an einer unterschiedlichen Stelle auf dieser Skala. Auf dem Bild ist Person A aber eher zu faul und bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück, wären Person B zu ambitioniert ist und sich dadurch schon jenseits des gesunden Bereiches befindet.

Und jetzt (endlich :)) komme ich zum Kern des Posts: Person A benötigt vollkommen andere Ratschläge als Person B! Gefühlt 99 % der Sport Literatur online, beschäftigt sich mit Person A. “Go Hard or go home!“, “No pain no gain!

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http://pin.it/MAxBcQ0

Meine Komfortzone ist in Bezug auf Sport und Training extrem groß. D.h. ich lasse so gut wie nie ein Workout ausfallen und gehe fast immer an Grenze. Wenn ich mich “mal nicht so fühle”, dann ist das ein ernstes Signal von meinem Körper und ich sollte dann verdammt nochmal darauf hören. Ich neige sowieso schon dazu, es zu übertreiben.

Also, lasst Euch nicht vollquatschen. Guckt wo Ihr steht — wie Ihr tickt! Und macht es dann so, wie es für Euch richtig ist!

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Theorie und Praxis

Gerade habe ich auf Fettlogik Überwinden (1A Blog by the way) einen Beitrag gelesen, in dssen Kommentaren über Wissenschaft und Statistik diskutiert wurde.

Wissenschaftlich Erkenntnis sind natürlich die Grundlage jeder ernsthaften Unternehmung z.B. in Sport oder auch in der Ernährung. Allerdings muss einem klar sein, dass eine auf Statistik beruhende Aussage erst einmal nur verallgemeinert zutrifft (sofern sie denn richtig war). Ich behaupte: jeder Datensatz einer Studie hat Ausreißer (wurde das mal wissenschaftlich untersucht? :D). Z.B. durch Messfehler, nicht berücksichtigte/nicht kontrollierbare Einflussgrößen oder: alles wurde richtig durchgeführt, nur das gemessene Datum passt tatsächlich nicht zu den anderen Daten.

Möchte man nun eine verallgemeinerte Aussage auf in die Praxis umsetzen, ist es entscheidend herauszufinden, an welcher Stelle einer gemessenen Werteverteilung man selber einzuordnen ist.

normalverteilung

Verbraucht der Durchschnitts-Deutsche 2xxx kcal am Tag bedeutet das offensichtlich nicht, dass Du genau so viel verbrauchst. Das Individuum ist also immer das wichtigste in der Praxis.

Sinnvoll ist es, wissenschaftliche Schlussfolgerungen als groben Startpunkt zu wählen, und dann durch eigenes Beobachten (Stichwort Achtsamkeit) und anpassen der Parameter seinen Sweet Spot zu finden: Der Punkt, der für einen selbst den den besten Kompromiss zwischen Aufwand und Ertrag darstellt.

Du bist das Maß aller Dinge! Nicht die große statistische Masse.

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